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Zentral- und Osteuropa

Im Zuge der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise verlangsamte sich das Wachstumstempo auf den Erstversicherungsmärkten Zentral- und Osteuropas. Obwohl die Raten im Originalmarkt durch einen erhöhten Wettbewerb größtenteils sanken, verblieben sie im Rückversicherungsbereich überwiegend auf ihrem risikoadäquaten Niveau. Im Durchschnitt konnten wir Preissteigerungen von rund 10 % durchsetzen und so im Berichtsjahr gute Gewinnmargen erzielen.

Die Länder Zentral- und Osteuropas hat die Hannover Rück als Wachstumsmärkte definiert. Hier wollen wir auch in den nächsten Jahren überdurchschnittlich wachsen – immer vorausgesetzt, dass wir profitables Geschäft zeichnen können. Daher bevorzugen wir vor allem nichtproportionale Deckungen.

Die Hannover Rück gehört in Zentral- und Osteuropa zu den Top 3 der Rückversicherungsbranche. In Umfragen bei Kunden konnten wir wieder Pluspunkte für unsere Kompetenz und Security sammeln, aber auch für unsere undogmatischen und schnellen Entscheidungen. Wir sind gut positioniert und quotieren unser Geschäft in allen Sparten und Märkten. Im Berichtsjahr war zu beobachten, dass zusätzliche Kapazitäten bei Naturkatastrophendeckungen sowie höhere Limite im Haftpflichtbereich nachgefragt wurden. Wir haben auch hier unser Engagement auf der Basis von profitablen Excess-of-Loss-Deckungen erfolgreich ausgebaut.

Insgesamt sind wir mit der Entwicklung unseres Geschäfts in Zentral- und Osteuropa sehr zufrieden. Unser Prämienvolumen haben wir im Berichtsjahr erneut gesteigert – bei unverändert hohen Gewinnmargen.

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