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Insurance-Linked Securities

Angesichts der Auswirkungen der Finanzmarktkrise spielten Katastrophenanleihen und ähnliche Verbriefungsinstrumente im Berichtsjahr eine untergeordnete Rolle. Umso erfreulicher war es, dass wir unsere 2006 begebene Katastrophenanleihe „Eurus“ im Berichtsjahr erneuern konnten. Anstelle der ursprünglich geplanten 75 Mio. EUR war es möglich, mit 150 Mio. EUR das doppelte Volumen zu platzieren. Eurus II Ltd. deckt vom 30. Juli 2009 bis zum 31. März 2012 schwere Sturmereignisse in Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland und den Niederlanden. Sie schützt unser Kapital gegen Ereignisse mit einer Wiederkehrperiode von 50 bis 80 Jahren. Wir sind somit unverändert in der Lage, unseren europäischen Kunden Schutz vor Sturmrisiken zu gewähren.

Mit „Fac Pool Re“ haben wir erstmals ein fakultatives Risikoportefeuille in den Kapitalmarkt transferiert. Dabei ging es uns nicht um den Schutz unseres eigenen Geschäfts, sondern um den unmittelbaren Transfer von Kundengeschäft. Mit dieser Art von Risikostrukturierung und -bündelung ermöglichen wir Zedenten, Einzelrisiken in den Kapitalmarkt zu geben. Gleichzeitig erhalten Investoren Zugang zu Risiken, zu denen sie sonst keinen Zugang hätten. Die Höhe des bei „Fac Pool Re“ bereitgestellten Kapitals betrug 60 Mio. USD; hiervon haben wir rund 5 Mio. USD übernommen. Weitere Transaktionen sind in Planung. Darüber hinaus wurde der von der Tochtergesellschaft Hannover Insurance-Linked Securities GmbH & Co. KG betriebene ILS-Fonds, der derzeit ausschließlich Hannover Rück-eigene Mittel verwaltet, aufgrund des erfolgreichen Verlaufs von 100 Mio. USD auf 150 Mio. USD aufgestockt.

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