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Luftfahrt

Auch in der internationalen Luftfahrtrückversicherung gehören wir zu den Marktführern. Gezeichnet werden diese Risiken im Wesentlichen über den Londoner Markt.

Nach Verlusten in den Vorjahren haben die Erstversicherer 2009 ihre Prämien erhöhen können, sodass sich der Fluglinienmarkt deutlich verhärtet hat. Im Bereich der allgemeinen Luftfahrt und im Bereich Produkthaftpflicht stabilisierten sich die Preise auf einem niedrigen, aber noch auskömmlichen Niveau. Auch in der Rückversicherung zogen die Raten im nichtproportionalen Geschäft an, und zwar um 10 % bis 15 %. Angesichts limitierter Kapazitäten bei unteren Haftungsstrecken stiegen hier die Preise stärker als bei höheren.

Wir haben unser Engagement in der nichtproportionalen Rückversicherung ausgeweitet und unser Portefeuille durch Neuzeichnungen im Bereich der allgemeinen Luftfahrtrückversicherung weiter diversifiziert.

Unser Prämienvolumen stieg bei einer gleichzeitig geringeren Exponierung aufgrund eines geringeren Passagieraufkommens.

Das Berichtsjahr litt unter einer überdurchschnittlichen Schadenbelastung. Größter Einzelschaden war für uns der Flugzeugabsturz der Air-France-Maschine mit einer Netto-Belastung von 33,8 Mio. EUR. An Großschäden hatten wir darüber hinaus einen Flugzeugabsturz in den USA sowie zwei Satellitenausfälle zu verzeichnen.

Die kombinierte Schaden-/Kostenquote betrug 86,3 %.

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