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Die Hannover Rück-Aktie

Börsenumfeld

Die internationale Finanzkrise und die daraus resultierende Weltwirtschaftskrise sorgten auch in den ersten Monaten 2009 für eine angespannte Stimmung an den Börsenplätzen der Welt. Der scharfe Einbruch des Welthandels um rund 20 % führte zu rückläufigen Produktionsvolumina und entsprechend niedrigeren Bruttoinlandsprodukten vieler Volkswirtschaften. Zahlreiche negative Meldungen drückten die Börsenindizes Dow Jones, Nikkei und DAX bis Anfang März um rund 20 % nach unten.

Danach aber zeigten die im Vorjahr initiierten umfangreichen Stützungsmaßnahmen und Zinssenkungen der Notenbanken sowie die Bankenrettungsfonds und Konjunkturprogramme vieler Regierungen Wirkung: Der Finanzsektor begann sich zu stabilisieren, erste positive Meldungen und optimistische Stimmungsindikatoren bewirkten gegen Ende März die Trendwende an den Aktienmärkten. Am Schluss des ersten Halbjahres hatten die meisten Börsenindizes ihre Jahresanfangswerte wieder erreicht oder sogar übertroffen. Besonders die Börsen vieler Schwellenländer haussierten.

Die Erholung setzte sich dank verbesserter Wirtschaftsdaten auch im zweiten Halbjahr fort. Bis zum Jahresende stiegen der Dow Jones um 22 % und der Nikkei um 19 % gegenüber dem Jahresanfang. Der DAX erreichte am Jahresende mit 5.975 Punkten ein Plus von 24 %. Der MDAX entwickelte sich mit +34 % sogar noch besser.

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